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Diakonie Ambulant (Druckversion)

Krankenpflegeverein Spiegelberg fördert die logopädische Versorgung bei Schluckbeschwerden

Artikel vom 19.01.2016

Manuelle Therapie unterstützt den Heilungsverlauf- Umfangreiche Fortbildung der leitenden Logopädin von Diakonie ambulant In der Manuellen Schlucktherapie setzen die Therapeutenhände gezielte Techniken ein. Diese dienen in Kombination mit aktiven Willkürbewegungen dazu, die Nerven-, Faszien- und Muskelfunktionen bei Patientinnen mit Schluckstörungen zu rehabilitieren.

Schluckstörungen (Dysphagien) führen zu erheblichen Beeinträchtigungen der Lebensqualität. In der Konsequenz von Schluckstörungen können sich Schwierigkeiten in der Tablettenaufnahme, Mangelernährung, Gewichtsverlust, Dehydrierung ergeben oder die Bildung einer Aspirationspneumonie erfolgen.

Die Aspirationspneumonie ist der Hauptgrund für Morbidität und Mortalität bei Hochbetagten in Krankenhäusern und Pflegeheimen und gilt bei über 65-jährigen als die 4. häufigste Todesursache (Langmore et al. 1998; Denk, Bigenzahn,2001). Durch das rechtzeitige Erkennen von Schluckstörungen können entsprechende Maßnahmen frühzeitig eingeleitet werden, um diese Risiken zu verhindern. In über 12-jähriger Tätigkeit und Behandlung von Schluckstörungen, u.a. im Krankenhaus Backnang auf der Schlaganfallstation und in der klinischen und apparativen Schluckdiagnostik, haben die Therapeutinnen von Diakonie ambulant sich in dieser Therapieform ein besonders großes Wissen angeeignet. Dieses Wissen wurde jetzt noch differenzierter ausgebildet, so dass die Lebensqualität der Betroffenen erhalten bzw. wieder hergestellt werden kann.

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